Bonner Schumannfest


Nach so viel Musik für erwachsene Ohren – nämlich nach 11 (!) Konzerten beim Schumannfest –  war ein Nachmittag für die Kinder fällig! Der Eintritt beim Kinderfest zum 50. GEBURTSTAG VON SCHUMANNHAUS UND MUSIKBIBLIOTHEK war frei und sogar die Verpflegung kostenlos (oder ist es etwa üblich, Eintritt zu bezahlen, wenn man zu einemGeburtstag eingeladen wird??)
Zuerst stellte Andreas Etienne  – wie immer wortgewandt – besonders schöne Kinderbilder der Aktion „Malen mit Macke“ vor, anschließend durften auch Besucherkinder malen:

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Danach konnte kaum jemand der riesigen Erdbeer-Geburtstagstorte widerstehen, Größe: ca. 1 QUADRATMETER!

Schumannfest Erdbeerkuchen

Für diejenigen, die Früchte lieber gefroren mögen, gab es die Eissorte „Träumerei“ aus Traubeneis, eine speziell fürs Bonner Schumannfest ersonnene Kreation des Poppelsdorfer Eissalons Granatelli! Das Eis hatte schon in den Konzertpausen viele Freunde gefunden – und man munkelt sogar, Schumann höchstselbst habe eine stille Wonne daran gehabt….

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Die durch das StadtMuseum bekannte Initiative „Lebendige Geschichte“des Ehepaars Weulewar mit historischen Tänzen und alten Spielen zum Mitmachen dabei. Gar nicht so einfach, einen Reifrock und diverse Unterröcke anzuziehen!

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Nach Luftballonaktion, SpeedStacking usw. versammelten sich drinnen um 16 Uhr die Kinder zum Mitmachkonzert des Veranstalters KiK – Kinder ins Konzert zu der „Geschichte von Barbar, dem kleinen Elefanten“ mit Klaviermusik von Francis Poulenc (Annette Müller, Klavier und Wolfgang Pohl, Erzähler).

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Der rührige Bonner Verein „Kultur verbindet e.V.“ hatte Kinder mit Einwanderungsgeschichte zum Fest mitgebracht und Plätze für Kinder reserviert, die sonst wenig Gelegenheit haben, Konzerte zu besuchen.
Dem Job des Türstehers kam eine ganz neue pädagogische Bedeutung zu: viele Kinder waren noch beim Kinderschminken gewesen und sollten die Möglichkeit haben, verspätet hineinzukommen – ohne die anderen zu sehr zu stören!!

Katrin sam_3551

Weiter ging es (nach Umbau 1) mit der Schülerband des Clara-Schumann-Gymnasiums HELDENVIERTEL:

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Guter Sound, intelligente und poetische Texte, volle „Bude“, pflegeleichte Nachbarn (die saßen nämlich zur Erleichterung aller glücklich im Publikum…!) Nur schade, dass sich die Band nach dem Abi nicht mehr so oft zusammenfinden kann.
Und  schon wieder eine Runde SCHUMANN-EIS alle!  Und endlich auch eine kleine Ehrung des engagierten Helfer-Teams des Clara-Schumann-Gymnasiums!
Ganz am Rande: die 4 Meter langen  Schumann-Banner mussten jeden Abend wie Schiffssegel hochgezogen und eingerollt werden und natürlich morgens vorsichtig heruntergelassen werden!

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Das FINALE (nach Umbau 2…) : Jazz mit Zola Mennenöh (Gesang) und Johannes von Ballestrem (Klavier) – mit Musik von Sting in Jazzversionen. Das war so knisternd-feinfühlig, dass ich nicht wagte zu fotografieren. Aber nach dem Konzert kam es zu später Stunde noch zu einem spontanen Gig, quasi dem „finalen Finale“.

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Und zum Schluss ein Hoch auf den geduldigen Gastgeber: „Auf Dich, lieber Robert Schumann! Danke, dass wir den Geburtstag Deines Hauses mit viel  Musik feiern durften!“  – Bis zum 17. Bonner Schumannfest 2014!

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Katrin Reinhold

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