Die Vergessellschaftung


Wie alle Halter von Gruppentieren (seien es nun Nager, Huftiere oder Reptilien) wissen, kein einfaches Thema. Zu meinem Nager geprüften Leidwesen, auch bei Büchern nicht. Zwar haben wir hier nicht das Problem, dass die Bücher sich bis aufs Blut … äh sorry, die Tinte bekämpfen, aber was dafür los ist, fordert einen enormen Aufwand an Geistes und Muskelkraft.

Ich habe ja schon geschrieben, dass der Transport der Bücher leicht von statten ging. Wie die meisten Leser wissen, hatten wir unseren Bestand in den letzten Jahren auf unterschiedlichste Standorte verteilt. Die größten Batzen standen in der Cassius Bastei und im Magazin, aber auch in einigen Zweigstellen waren Bücher, Filme und Hörbücher aus der Zentralbibliothek zu finden. Diese Medien wurden jetzt von der Umzugsfirma im Haus der Bildung wieder zusammengestellt. Nur sortieren mussten wir armen Bibliotheksnasen dann schon selbst. Und eins sag ich Euch, Bücher sind echt schwer. Und das bei der Sommerhitze der letzten Wochen. Frau Kittlaus (eine der Hauptakteurinnen) hat mal schnell die Bibliotheksräume fachgerecht beschildert.

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Aber warum nun all das Gestöhne und Gejammer? Nun ja, die Bücher aus den verschiedenen Standorten mussten ja ineinander sortiert werden. Also alle Bücher aus der Cassius Bastei auf Buchwagen, den Magazinbestand ins Regal und los geht’s mit dem Einsortieren. Dann ist zu viel Platz im Regal, oder zu wenig, die Bildbände sollen raus aus dem Bestand und auf Buchwagen, oder doch nicht, die Comics haben noch keinen Platz und der Literarische Salon ist noch nicht fertig. Also alles was nicht passt ab in den Keller (um es dann demnächst wieder raus zu holen). Die Bücher mal eben durch die Regale rücken, alles schön hinstellen und dann wieder rücken, weil in der Nachbargruppe ist zu viel Platz, oder zu wenig, die Bildbände….. na ja und so weiter. Ich habe bei all dem Gerücke letzte Woche und meinem weichgekochten Gehirn (keine Angst die Klimaanlage wird vor der Eröffnung noch in Betrieb genommen) leider nicht an Fotos gedacht. Heute habe ich aber mein Werk dokumentiert.
Die Elternbibliothek im Ordnungsprozess befindlich.

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Hier habe ich schon ganz schön was geschafft.

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Frau Flierenbaum zieht die Bildbände aus dem naturwissenschaftlichen Bestand um sie ansprechend zu präsentieren. Und wenn dann wieder Platz frei wird, wer muss dann rücken? Ich schon mal nicht. ;P

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Na ja alles in allem wird es. Ich bin schon gespannt, was Ihr sagt, wenn Ihr zum ersten Mal die neue Zentralbibliothek betretet. 😀

Leicht verschwitzt dafür mit gestählten Oberarmen
Silva Tegethof

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Eine Antwort zu Die Vergessellschaftung

  1. elkejanssen schreibt:

    vor- ver- auf-gerückte Grüße…… DANKE fürs Engagement

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