Umgang der Stadtbibliothek mit den aktuellen Diskussionen um den Autor Akif Pirincci


Dem deutsch-türkischen Autor Akif Pirincci (*1959 in Istanbul, wohnhaft in Deutschland seit 1969) ist mit dem 1989 erschienenen Katzenkrimi Felidae ein Welterfolg gelungen. Der Roman ist in 17 Sprachen übersetzt und 1994 verfilmt worden (Portrait des Autors).

Sowohl dieser Roman als auch dessen Fortsetzungen sowie weitere später veröffentlichte Titel Pirinccis sind im Bestand der Stadtbibliothek Bonn vorhanden.

Für seine vor kurzem getätigte rechtspopulistische Äußerung auf der Pegida-Kundgebung in Dresden am 19.10.2015 wird er scharf kritisiert. Er hatte bei seiner Rede von KZs gesprochen, die ja leider derzeit außer Betrieb seien (Artikel auf der Website der Tagesschau).
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat daraufhin Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung aufgenommen (Artikel auf der Online-Seite der ZEIT).

Mehrere Verlage haben inzwischen die Verträge mit Pirincci aufgekündigt. Nicht nur die umstrittenen Titel „Deutschland von Sinnen“ sowie der für Oktober diesen Jahres angekündigte Titel „Die große Verschwulung“ sind im Buchhandel ausgelistet worden, sondern auch die belletristischen Titel wie z.B. die Katzenkrimis sind inzwischen fast nirgends mehr erhältlich (Artikel des Boersenblatts des Deutschen Buchhandels).
Dieser Umgang des Buchhandels mit den Titeln Pirinccis ist jedoch umstritten (Artikel Spiegel-Online, Artikel Heise Medien, Artikel Perlentaucher Medien).

Auch innerhalb der Stadtbibliothek Bonn ist unter den für den Bestandsaufbau zuständigen Kolleginnen und Kollegen diskutiert worden, ob und wie die Bibliothek auf diese aktuellen Ereignisse und Diskussionen rund um den Autor Pirincci reagieren sollte. Es bestand schnell Einigkeit darüber, dass eine Aussonderung der Titel nicht in Betracht kommt, da dies mit den für Bibliotheken gültigen ethischen Grundsätzen nicht vereinbar wäre. Insbesondere läge bei Aussonderung der Pirincci-Titel der Vorwurf der Zensur nahe. Diese ethischen Grundsätze, veröffentlicht vom BID e.V., dem Dachverband der Bibliotheks- und Informationsverbände in Deutschland, beinhalten u.a. folgendes:
– Wir ermöglichen unseren Kundinnen und Kunden den Zugang zu unseren Beständen und zu den öffentlich verfügbaren Informationsquellen.
– Wir informieren und beraten unsere Kundinnen und Kunden sachlich, unparteiisch und höflich und unterstützen sie dabei, ihren Informationsbedarf zu decken.
– Wir setzen uns für die freie Meinungsbildung und für den freien Fluss von Informationen ein sowie für die Existenz von Bibliotheken und Informationseinrichtungen als Garanten des ungehinderten Zugangs zu Informationsressourcen aller Art in unserer demokratischen Gesellschaft. Eine Zensur von Inhalten lehnen wir ab.
(Code of Ethics (BID))

In diesem Sinne stellt Ihnen die Stadtbibliothek Bonn auch weiterhin Pirinccis Titel zur Verfügung, damit Sie sich selbst eine Meinung bilden können.

Sollten Sie an einem aktuellen Presseecho zu diesem Thema interessiert sein, lohnt sich auch ein Blick in eine Nachrichtensuchmaschine (Eingabe in Suchschlitz: Akif Pirincci); z.B. in Paperball.

Helga Albrecht
komm. Leiterin der Stadtbibliothek Bonn

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22 Antworten zu Umgang der Stadtbibliothek mit den aktuellen Diskussionen um den Autor Akif Pirincci

  1. Elke Janßen schreibt:

    Super Beitrag, herzlichen Dank

  2. Lisa schreibt:

    Sehr richtig! Bücherverbrennung hatten wir schon. Um sich eine eigene Meinung bilden zu können, muss auch umstrittene Literatur zur Verfügung stehen. Habe selbst Bibliothekswesen studiert und unterstütze Ihre Auffassung und die Einhaltung des ethischen Codes.

    • Jason Priestley schreibt:

      WOOOWWWW: „Chapeau“ + ‚Hut ab‘ vor dem gesunden Menschenverstand, der Charakterfestigkeit & der (rechtsstaatlichen !) Prinzipientreue der Bonner Stadtbibliothek – die man in diesen üblen „DDR 3.0“-Meinungsterror-Zeiten ja schon als herausragenden MUT bezeichnen muß !!

      TRAURIG, entlarvend und zu schlimmsten Befürchtungen für die nahe, mittlere und weitere Zukunft Anlaß gebend „in diesem unserem (?….) Lande“, daß hingegen die hinterfotzigen Existenz-Vernichtungs(!)-Kampagnen der selbstgerecht-servil systemeinknickenden, sofern nicht eh schon willig -speichelsaufenden Kapital(ismus)-Gesundbetungs-Vasallen B.R.D.igter Machart in fast jedem vergleichbaren anderen „Fall“ schonungslos, brutal, rigoros & mit erschreckender ZENSUR-Manie GREIFEN……….. !!!! *würg*

  3. Erna schreibt:

    Wer vor diesem Autor und seinen Thesen solche Angst hat, dass er Zensur über Umwege fordert (und nichts anderes ist ein „Hey liebe Buchhandlungen und Büchereien, ihr seid doch keine Nazis, oder? Denn nur Nazis erlauben Bücher dieses bösen Menschen…“), hat erstaunlich wenig Vertrauen in die Intelligenz seiner Umgebung.

    • Jason Priestley schreibt:

      NUN: DIES (!…..) ist (halt) der hysterische, erbärmliche, faschistoide [!], soooo entlarvende, spätpubertäre, erschreckend hilflose, „auf den Hund gekommene“ RUNDUM-SCHLAG eines notorischen Lügen- , Desinformations- & Volksverdummungs-Systems, das an die einstigen (schon damals verheuchelten) Prämissen seines dazumaligen Gründungs-Zustandes a lá 1949 mittlerweile schon längst nicht mehr glaubt………!!! ;-o(

  4. H. Hautz schreibt:

    Natürlich muss, kann, soll und darf man sich mit den Äusserungen, den Werken und der Person Akif Pirincci auseinandersetzen. Es ist gut dass diese Auseinandersetzung auch innerhalb der Stadtbücherei stattfindet. Es ist statthaft wenn ein Unternehmen/Verlag beschliesst mit Herrn Pirincci nicht mehr geschäftlich zu tun haben zu wollen und einen vorhandenen Vertrag rechtmäßig aufkündigt, dass nun aber auch vorhandene, auch bereits gedruckte Werke und sogar e-books nicht mehr erhältlich sind ist nicht nachvollziehbar. Ich bin allerdings froh darüber dass die Stadtbücherei zu dem Entschluß gekommen ist sich an ethische Grundsätze zu halten und nicht die Mistgabeln und Fackeln auszupacken. Problematisch ist allerdings, dass man zwar sagen kann „Wir ermöglichen unseren Kundinnen und Kunden den Zugang zu unseren Beständen und zu den öffentlich verfügbaren Informationsquellen“, wenn man aber gleichzeitig tatenlos zusieht wie andere eben gerade die „öffentlich zugänglichen Informationsquellen“ einschränken, bleibt es ein Lippenbekenntnis. In diesem Sinne begrüße ich nicht nur die Entscheidung der Mitarbeiter, sondern auch die öffentliche Bekanntmachung derselben, sehr.

    MfG H. Hautz

  5. Jan Prior schreibt:

    Damit ist auch meine lang gehegte Frage beantwortet, warum das RWE-Klimaleugner-Kampfblatt „Die kalte Sonne“ viermal im Katalog der Stadtbücherei vertreten ist. Freie Meinungsbildung!

  6. Anonym schreibt:

    Herr Pirincci’s Aussage bezog sich auch eindeutig nicht darauf, dass er KZ’s für Flüchtlinge forderte oder er bedaure, dass es solche nicht mehr gäbe, sondern mit seiner Aussage vom 19.10.2015 in Dresden, die ich hier gerne zitiere:

    „Offenkundig scheint man bei der Macht die Angst und den Respekt vor dem eigenen Volk so restlos abgelegt zu haben, dass man ihm schulter­zuckend die Ausreise empfehlen kann, wenn er gefälligst nicht pariert. Es gäbe natürlich auch andere Alternativen. Aber die KZs sind ja leider derzeit außer Betrieb.“

    bezog er sich auf die Aussage des Regierungspräsidenten der Stadt Kassel Walter Lübke:
    „Wer diese Werte nicht vertritt, kann dieses Land jederzeit verlassen“

    Der Hintergrund zu diesem Zitat von Herrn Lübke ist, dass er an einem Informationsabend mit besorgten Bürgern konfrontiert war, die sich mit Unmut über die Situation äußerten, dass 400 Flüchtlinge aufgenommen werden sollten.

    Also was er sagte war im Grunde: „Wem es nicht passt, der kann ja gehen!“

    Herr Pirincci griff diese Aussage auf und äußerte sich in ZYNISCHER Weise eben so wie oben aufgeführt.

    Also niemand muss mit ihm einer Meinung sein, aber was Herr Pirincci da geäußert hat war eine freie Meinungsäußerung, es war gelebte Demokratie und nichts weiter…
    Es gibt also überhaupt keinen Grund ihn zu boykottieren..

    MfG

    • Gerhard Seiler schreibt:

      Volle Zustimmung. Meinungsfreiheit bedeutet ja, dass man auch eine vom Mainstream abweichende Meinung vertreten kann, ohne dass man dadurch Nachteile hat, zb. beruflicher Art.

      • Anonym schreibt:

        Zitat Gerhard Seiler:
        ohne dass man dadurch Nachteile hat, zb. beruflicher Art
        Antwort:
        Falls sich das auf mich bezog…
        Thema verfehlt – setzen! 6!
        🙂

  7. Christian Schuhmacher schreibt:

    Wenn jemand äußert, dass er bedauere, dass KZs außer Betrieb sind, hat er etwas Entscheidendes aus der deutschen Geschichte nicht verstanden. Da spielt dann der Zusammenhang keine Rolle.

    Natürlich sollte man keine Bücher aus dem Bestand entfernen. Auch das sollte man aus der deutschen Geschichte gelernt haben.

    Allerdings klammert der Beitrag die Frage aus, ob man neue Medien von diesem ‚Herrn‘ noch anschaffen soll / muss.

    Und da bin ich strikt dagegen. Schließlich finanziere ich die Bücherei mit – und das gleich doppelt – durch meine Steuern und meinen Jahresbeitrag. Und ich möchte einen Autoren, der sich so eklatant gegen die Werte dieser Gesellschaft stellt, wie dies in seinen neuen ‚Werken‘ und Äußerungen zum Ausdruck kommt, nicht finanziell unterstützen.

    Aber es scheint ja genügend Anhänger seiner wirren Thesen zu geben, die dann die neuen Ergüsse als Spende der Stadtbücherei zur Verfügung stellen können …

    UND: Es findet immer eine Vorauswahl von Büchern statt, die angeschafft werden. Wenn ich dann sehe, dass von manchen Büchern direkt vier Exemplare angeschafft werden und von anderen keines, frage ich mich nach welchen ‚ethischen‘ Grundsätzen hier entschieden wird …

    P.S. Schade, dass es immer wieder Personen gibt, die sich groß über die freie Meinungsäußerung auslassen, dies dann aber anonym machen. Da wurde dann auch etwas falsch verstanden.

    • Jason Priestley schreibt:

      Sie haben – mit Verlaub (nicht böse sein ! 🙂 ) – etwas Entscheidendes nicht verstanden:
      Es soll bei Bibliotheks-Anschaffungen ÜBERHAUPT (!) nicht nach „ethischen“ – genauso wenig wie nach „politisch-korrekt-volkspädagogischen“ – Grundsätzen entschieden werden; allein (!) mindestens ein – ERHEBLICHER – Verstoß eines = des betreffenden Werkes – nicht (!) des Autors als Mensch insgesamt – gegen stringent strafrechtliche (!) Bestimmungen könnte jemals Anlaß für die (bewußte) Nicht-Anschaffung eines Buches etc. sein !!

      Und dies aus gutem Grunde: Alle anderen „Beweggründe“ könnten sehr leicht – und sind es dann auch allzu oft – verkappte ZENSUR-Ambitionen gegen obrigkeitlich nicht genehme „ketzerische Einflüsse & Bestrebungen“ sein…….. !!
      (Und, um auf Ihre einschlägige Argumentation Bezug zu nehmen: GERADE DIES (!….) sollte man doch aus der „deutschen Geschichte“ – auch, wenn diese sich weiß Gott nicht minimal & KEINESFALLS in den „berüchtigten 12 braunen Jahren“ erschöpft – GELERNT haben…….. !!!) – ‚Bonmot‘: „Haben SIE´s“……. ?!?

      Offen gesagt: Auch ich finde Pirinccis „KZ-Äußerung“ (diese aber bitte im ganzen Wortlaut lesen !) reichlich unglücklich wenn nicht ausgesprochen leichtfertig-dumm; er hätte seine Mutmaßung, wie die deutschen „Asyl-Begrüßungs-Politiker“ seiner Ansicht nach ‚am Liebsten‘ mit Asyl-Gegnern ‚umspringen‘ / umgehen würden, wahrlich in eine klügere / „stubenreinere“ Form ‚gießen‘ können.

      Er hat aber damit meines Erachtens nur erschrocken auf die seit Längerem absolut – eben – erschreckende (!), unterdrückerische, ‚atemberaubend‘-repressive, an den Pranger stellende, ausgrenzende & schockierend stigmatisierende, wahrlos abstempelnde, bösartige (!) Art & Weise reagiert, in der objektiv Millionen (!!) von Menschen – auch & eben aus der absolut harmlosen, bürgerlichen, anständigen Mainstream-Mitte ! – in Deutschland derzeit als „Aussätzige“, UnmenschInnen, „Rassisten“, gar Neo-Nazis (!….) quasi schon routinemäßig „gebrandschatzt“ werden, weil sie die jetzige Asyl- / Flüchtlingspolitik für grundsätzlich falsch, ja gefährlich und für den Bestand unseres Landes, unserer Kultur, unserer Gesellschaft letztlich zersetzend halten !!

      Und schließlich: WAS sind für Sie die „Werte dieser Gesellschaft“…….?!??

      Für mich ist dies zu allererst auch & vornehmlich das Recht auf freie Meinungsäußerung: Auch und „sogar“ dann, wenn die betreffende Meinung mal evtl. an einem „Rand fischen“ mag, der einem persönlich „nicht so geil“ gefällt….. !!

  8. Heinz oder Kunz schreibt:

    Erstaunlich wie sich Leute doch ärgern können, allein deswegen, weil sich jemand Anonym nennt, anstatt Heinz oder Kunz, oder Bettvorleger… oder Flaschenpost…
    Man o man…
    Ich habe mich ganz bewusst dazu entschieden „Anonym“ zu schreiben, weil es absolut keine Rolle spielt, WER seine Meinung äußert, sondern weil lediglich zählt, DASS eine Meinung geäußert wird.
    Zudem muss sich normalerweise niemand dafür rechtfertigen, wenn er im Internet nicht seine persönlichen Spuren hinterlassen will, genau dafür hat man die Wahl sich zu nennen wie man es will!
    Zitat Herr Schuhmacher:
    Wenn jemand äußert, dass er bedauere, dass KZs außer Betrieb sind, hat er etwas Entscheidendes aus der deutschen Geschichte nicht verstanden.
    —–
    Antwort:
    Aber von Zynismus haben Sie schon mal was gehört?
    Falls nicht, Wikipedia gibt gerne Auskunft…

    • Christian Schuhmacher schreibt:

      „Zynismus ist Herz mit negativem Vorzeichen.“
      – Erich Maria Remarque, Der schwarze Obelisk

      • Heinz oder Kunz schreibt:

        Sei’s drum, es geht immer noch darum wie er diese Aussage gemeint hat und alles andere steht überhaupt nicht zur Debatte!
        Es tut keinem weh, wenn man zugibt sich getäuscht zu haben… es zeigt zudem nur Stärke!

    • Christian Schuhmacher schreibt:

      Hallo Troll (oder Heinz oder Kunz oder Anonym),

      Sie wissen also, wie Herr Pirincci diese Aussage gemeint hat, dazu müssten Sie nun Herr Pirincci sein, um diese Behauptung aufzustellen. 😉

      Für mich ist die Aussage – wie auch sein restliches Verhalten – nicht zynisch, sondern rechtspopulistisch, aber er möchte ja auch Bücher verkaufen und das gelingt besser als Provokateur … davon gibt’s noch mehr Beispiele …

      Stärke ist es auch, wenn man zu seiner Meinung steht, vor allem auch mit seinem Namen – das bedeutet Meinungsfreiheit übrigens.

      Aber dazu braucht man Rückgrat – da hilft Ihnen dann Wikipedia nicht weiter, entweder man hat’s oder man hat’s nicht 😉

      Und es wäre mir neu, dass ein Troll darüber entscheidet, was zur Debatte steht.
      Aber für mich ist hier das Ender der ‚Diskussion‘ erreicht.

      • Jason Priestley schreibt:

        Entlarvend für Sie – und „Trolle“ :-o) wie Sie – , daß Sie unberufen & quatschig Leute als „Trolle“ bezeichnen / einstufen, die Ihren einsam(!)-elitären „Vorgaben“ an eine höchstderoselbst-hochwohllöblich-wilhelminisch-sakrosankte Meinungsäußerung nicht – hachjottchännn – „entsprechen“…….. !!

        Nu jaaaa: Halten Sie sich bitt´schön & ruhig auch weiterhin an solchen Obrigkeits-genehmen und System-braven / -konformen Adjektiven wie „rechtspopulistisch“ [brav auswendig gelernt !] fest, damit Sie nicht noch unkeusch + jählings in die Versuchung geraten, jemals eine von Ihrem mikrobiotisch engen Weltbild ein Atom ketzerisch abweichende Meinung / Stellungnahme ‚vergenußwurzelnd‘ lesen / vernehmen zu müssen……. !!!

  9. Heinz oder Kunz schreibt:

    Wissen Sie, bei solchen Menschen soll es niemanden verwundern, dass Menschen lieber Anonym bleiben.
    An anderer Stelle im Internet diskutiere ich unter meinem richtigen Namen, das tue ich aber nicht überall!
    Vielleicht kommt das jetzt mal an!!
    Und Ihre Unverschämtheit habe ich überlesen, sonst würde ich ebenso beleidigend werden, aber ich lasse mich nicht auf das Niveau herunter.
    Ein schönes Leben wünsch ich dann noch!
    Und Gottes Segen!

  10. StefanR. schreibt:

    Liebe Ex-Kollegen/Innen,
    ich finden eure Entscheidung mutig. Statt euch vom vorschnellen Handeln anderer anstecken zu lassen, seid ihr sachlich auf dem Teppich geblieben. Und ihr steht öffentlich dazu. Diesen Mut würde ich mir von meinem Arbeitgeber auch wünschen.
    Ich denke, wir haben es nicht nötig, Medien vor unseren Kunden zu „verstecken“, auch wenn sich deren Autoren mit, wie im Falle Pririncci, durchaus zweifelhaften Reden hervorgetan haben. Der Mensch Pirincci mag sich damit – vorerst – diskreditiert haben, was natürlich auch auf seine Werke abstrahlt. Dennoch sollte man wir weiterhin auf unser (bibliothekarisches) Augenmaß vertrauen, statt in kollektive Hysterie zu verfallen.

    Schöne Grüße
    Stefan Reuter

    • Jason Priestley schreibt:

      „Dein Wort in Gottes Ohr“, lieber @StefanR.; aber die „kollektive Hysterie“ ist ja derzeit genau DAS (!!), in was dieses strunz-B.R.D.igte Kapital-Diktatur-Gesundbetungs-System verfällt, weil es ganz genau WEISS, wie unbarmherzig monstroes es mit seinem Ruecken an der Wand STEHT…….. !!!!

  11. Roland Schmiermund schreibt:

    Hallo,

    Eine Zensur seiner Bücher nur wegen irgendeiner Äußerung einer Privatmeinung eines Autors vorzunehmen, wäre absolut verfehlt und eine klare Ablehnung von „FreeSpeech“. An den Tag, dass das Realität ist, gibt es keine Republik mehr und wir finden uns hoffnungslos im Totalitarismus wieder.

    Nebenbei: Interessant, das so wenige über die notwendige Quellenkompetenz verfügten, um die offensichtliche Falschbehauptung unzähliger Medien zu erkennen. Stattdessen Leichtgläubigkeit und Hasstiraden, die eher an das dunkle Zeitalter erinnern.

    Gruß

    • Jason Frank Priestley schreibt:

      Tut mir Leid, dies sagen zu müssen:
      Wir FINDEN uns bereits jetzt (!) zu einem erschreckend großen Teil im Totalitarismus wieder !! 😦

      Denn, ganz eindeutig: Unzählige [……..] Such-Ergebnisse z. B. bei „google.de“ werden schon JETZT gar nicht mehr angezeigt (!) = eliminiert = herausgefiltert………….an- / vorgeblich aus „Urheber-Rechts-Gründen“, oder weil die „Betroffenen“ (DA macht man ja wohl den „Bock zum Gärtner“…….) sonstigen „Einspruch“ eingelegt haben……… !!!!

      >> JA, HOLLA DIE WALDFEE << : So peinlich-schlimm-vorauseilend-entlarvend (!) kann ZENSUR (!!!…….) "daherkommen"……. !!!!!!!!! **würg**

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