Vorlesewettbewerb Stadtentscheid Bonn


Am Mittwoch wurde im Haus der Bildung eifrig vorgelesen. 14 Schüler der 6. Klassen in Bonn, die vorher als beste Vorleser ihrer Schule ausgewählt wurden, stellten ihre Vorlesekünste unter Beweis.

Da fiel die Entscheidung wirklich schwer! Aber am Ende kann nur eine(r) gewinnen. Und die Gewinnerin in Bonn ist in diesem Jahr: Laleh Jayhooni – herzlichen Glückwunsch!

Vorlesewettbewerb2016

Aber auch die anderen Teilnehmer hatten Glück: für alle gab es u.a. ein Buch, eine Urkunde und von uns, der Stadtbibliothek, einen Gutschein für einen Hörspiel-Workshop mit der Medienwerkstatt Bonn.

Der Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels http://www.vorlesewettbewerb.de/ findet seit 1959 jährlich statt. Im Haus der Bildung wurde der Stadtentscheid von Bonn durchgeführt, der in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek von der Buchhandlung Witsch & Behrendt ausgerichtet wurde. Nach den Stadtentscheiden, den Bezirks- und Landesentscheiden wird schließlich ein Bundessieger gekürt.

Wir drücken Laleh die Daumen für die nächste(n) Runde(n) !

Euer bib4kids Team

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Eine Antwort zu Vorlesewettbewerb Stadtentscheid Bonn

  1. Ruth B schreibt:

    „Aber auch die anderen Teilnehmer hatten Glück“? Ohne es in Worte fassen zu können, war schon während des Wettbewerbes spürbar, dass etwas merkwürdig ist. Erst aus dem Artikel im General-Anzeiger erfuhren wir dann, dass der Großteil der anderen Teilnehmer durch das Intervenieren des Literaturhauses professionell gecoacht war. Uns war diese Option nicht bekannt. In den Wettbewerbsunterlagen stand „Beim Wettbewerb liest du den Text vor, den du selbst ausgewählt und vorbereitet hast.“ Keine Rede von Unterstützung durch Erwachsene. Geschweige denn: Profis!

    Der Jury waren die ungleichen Voraussetzungen mindestens seit dem Vorjahr bekannt. Der Unterschied zwischen perfekter Vorbereitung des Textes im Sinne der Wettbewerbsunterlagen und perfektionierter Vorbereitung durch Experten wurde im Verlaufe des Wettbewerbes nicht transparent gemacht. Ein Mindestmaß an Fairness und Ausgleich wäre gewährleistet gewesen, wenn dann wenigstens alle die Chance bekommen hätten, auch den unbekannten Text zu lesen. Fehlanzeige! Es gab nicht mal ein kurzes Feedback. Und es war bitter, einen Tag später zu erfahren, dass der ganze Wettbewerb eine Farce war und einige Teilnehmer um einen fairen Wettstreit betrogen wurden.

    Nun entsenden die Bonner Schulen erneut eine professionell gecoachte Teilnehmerin auf die Bezirksebene und machen damit nicht gerade „una bella figura“ in Sachen Fairness. Es sei denn, das Literaturhaus Bonn würde für Transparenz und Chancengleichheit sorgen und alle Mitstreiter ebenfalls coachen. Da dies wiederholt nicht mal auf Stadtebene gelungen ist, werden die Teilnehmer auf Bezirksebene vermutlich ebenfalls um einen fairen Wettstreit gebracht. Von „Glück haben“ kann da keine Rede sein!

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