Einmal Netiquette


Die Stadtbibliothek Bonn freut sich, wenn Sie mit uns ins Gespräch kommen. Damit es eine sachliche Diskussion bzw. ein konstruktiver Dialog bleibt, bitten wir Sie, die Netiquette zu beachten.

Netiquette? Was ist das denn?

Die Netiquette soll Ihnen helfen, im Blog der Stadtbibliothek effizient und höflich zu kommunizieren:

 –          Vergessen Sie niemals, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt! Es gelten   die selben Regeln wie bei einem „richtigen“ Gespräch.

–          Beleidigungen, Werbung in jeder Form und illegale Links oder Links, die auf Seiten mit nicht jugendfreiem Inhalt führen, sowie überhaupt jegliches rassistisches, gewaltverherrlichendes, diskriminierendes oder pornographisches Material sind im ganzen Blog verboten. Entsprechende Beiträge werden von der Stadtbibliothek Bonn gelöscht.

–          Erst lesen, dann denken. Noch einmal lesen, noch einmal denken. Und dann erst posten.

–          Teilen Sie etwas Neues mit. Schauen Sie sich unsere Kategorien an und lesen Sie was schon geschrieben wurde.

–          Ihre Kommentare sprechen für Sie – Seien Sie stolz auf sie.

–          Vorsicht mit Humor, Ironie und Sarkasmus, das kann bei schriftlicher Kommunikation leicht falsch verstanden oder interpretiert werden.

–          Kürzen Sie zitierten Text auf das notwendige Minimum. Denken Sie an Ihre Leser, wer möchte schon jeden Kommentar dreimal lesen.

–          Achten Sie auf die gesetzlichen Regelungen. Dies gilt für die oben genannten Fakten genauso wie das Urheber- und Bildnutzungsrecht.

–          Benutzen Sie Ihren wirklichen Namen, kein Pseudonym.

In namentlich gekennzeichneten Beiträgen wird nicht die Meinung der Stadtbibliothek Bonn vertreten, sondern ausschließlich die der Autoren.

Die Kommentare zu unseren Beiträgen spiegeln allein die Meinung einzelner Nutzer wieder. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Bundesstadt Bonn keine Gewähr.

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9 Antworten zu Einmal Netiquette

  1. HamHam schreibt:

    Heute habe ich gemeinsam mit meinen Kindern versucht, eine DVD zu bestellen.
    Daß einige DVD’s verliehen sind, davon sind wir ausgegangen und wollten sie deshalb auch vormerken. Leider kam bei fast allen Suchergebnissen die Information:
    „Alle Exemplare des gewählten Titels sind entliehen. Eine Vormerkung ist leider nicht möglich.“
    Nun fragen wir uns, wofür man Vormerkungen überhaupt braucht, wenn man sie nicht ausführen kann? Das hat sich uns nicht erschlossen.
    Wer weiß Bescheid und kann uns aufklären?
    Gruß von den Enttäuschten -:(

  2. Detlev Lehmann schreibt:

    Guten Tag! Leider antworte ich erst jetzt, da ich bisher Urlaub hatte. Vom 22.12.2013 bis 1.1.2014 waren alle Einrichtungen der Stadtbibliothek geschlossen. In dieser Zeit war auch die Bestell-/Vormerkfunktion abgeschaltet, da in dieser Zeit diese Medienwünsche nicht bearbeitet werden konnten. Hierzu gab es auch einen Hinweis auf der rechten Seite im Online-Katalog.
    Mit freundlichen Grüßen
    Detlev Lehmann
    Verwaltungsleiter der Stadtbibliothek

  3. Eva Wille schreibt:

    Ich habe ein Buch (kostenpflichtig) bestellt und auch die Information bekommen, dass es abholbar sei. Als ich es heute abholen wollte, war es nicht auffindbar. Naja, gross gesucht hat der Mitarbeiter an der Ausleihe nicht…. Er meinte lapidar, ich solle eben in ein paar Tagen wiederkommen- Er meinte zudem, man könne ja wohl erwarten, einige Tage zu warten. Kein „es tut mir leid, können Sie nochmal wiederkommen?“, kein „Entschuldigung“. Nichts! Ist das Netiquiette?

  4. Detlev Lehmann schreibt:

    Hallo Frau Wille!
    Das stimmt so nicht. Ein anderer Kollegen hat sogar noch zusammen mit dem Sachbearbeiter in einen Sonderregal nachgeschaut. Es haben sich also zwei Mitarbeiter der Stadtbibliothek um Sie gekümmert. Das Buch ist übrigens jetzt da und kann abgeholt werden. Leider kann es immer wieder zu Verzögerungen kommen – bei immerhin 1,5 Millionen Ausleihvorgängen pro Jahr sind es aber Einzelfälle, die sich nicht immer vermeiden lassen. Sollte die Äußerung des Kollegen in Ihren Augen „zu lasch“ gewesen sein, bitte ich dies zu entschuldigen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Detlev Lehmann
    Verwaltungsleiter der Stadtbibliothek

  5. Amanda Gessner schreibt:

    Die neuen Selbstverbuchungsautomaten in Bad Godesberg kennt ein junger Mensch ja auch aus anderen Bibliotheken und ich nutze sie auch gerne. Aber ich frage mich, worin der Arbeitsinhalt ihrer Angestellten überhaupt noch besteht. Jedes Mal (kam fast immer vor) wenn ein Medium nicht am Automaten verbuchbar ist, gehe ich zur Theke und sage, dass ich das gerne ausleihen würde. Dann fängt erstmal ein Dialog an „Das müssen sie an unseren neuen Automaten tun“ – „Ja, das weiß ich. Das ging nicht“, „Ja, dann schaue ich mal“…Das regt mich so schon auf… noch schöner wird es wenn es 10 min vor der Schließung ist und es sich eine Schlange vor den Automaten bildet und die Mitarbeiter an der Theke NICHTS machen, außer zu sagen, dass man zum Automaten gehen soll und das jetzt gleich geschlossen wird. Die Bibliothek könnte schneller schließen, wenn das Personal auch einfach mal arbeiten würde und die Medien ebenfalls verbuchen würde.
    Was mich aber letztendlich zu dieser Mail bewogen hat, war ein Vorkommnis der letzen Woche als eine alte Frau mühselig ihre drei Bücher zur Theke balancierte, da sie noch einen Gehstock im Arm hatte. Als sie ihren Ausweis suchte, fragte die Mitarbeiterin scheinheilig, ob sie dies denn Ausleihen möchte. Dies bejahte sie natürlich. Und prompt kam wieder die glorreiche Antwort „Das müssen sie an unseren Automaten tun“. Noch unbegreiflicher fand ich jedoch was folgte, auf die Frage der Dame, wie denn der Automat funktionieren würde. Die Mitarbeiterin an der Theke rief erstmal ihre Kollegin, die den Automaten der Frau erklären sollte. Sie setzte sich langsam mit ihrem Gehstock in Richtung Automaten in Bewegung und die Mitarbeiterin meinte nur noch so: „Und nehmen sie noch gleich ihre Bücher mit?!“
    Ich frage mich echt, ob die Mitarbeiter die Anweisung haben, nicht zu arbeiten! Ob sie die Anweisung haben, nicht zu helfen. Ob sie die Anweisung haben, unfreundlich zu sein. Ich weiß ja nicht was sie unter den Begriff Service verstehen, aber ich verstehe darunter mehr als Bücher sortieren, sondern auch Menschen zu helfen, zu entlasten und im wörtlichen Sinne zu bedienen. Wenn sie das nicht so sehen, würde ich Ihnen vorschlagen auch die restlichen Mitarbeiter zu entlassen und einfach ein Schild aufzustellen, denn mehr leisten ihre Mitarbeiter an der Theke derzeit nicht!

    • Detlev Lehmann schreibt:

      Sehr geehrte Frau Gessner!
      An den von Ihnen geschilderten Fall kann sich niemand erinnern, aber bei mehreren hundert Kundenkontakten am Tag ist dies nicht ungewöhnlich. Ich kann Ihnen versichern, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbibliothek haben genug zu tun, auch wenn in Bad Godesberg die Selbstverbuchung eingeführt worden ist. Die Kolleginnen und Kollegen vor Ort haben mir bestätigt, dass sie jedem Kunden helfen und bei der Selbstverbuchung diese ausführlich erläutern. Ich habe selbst beobachtet, dass diese Betreuung sehr intensiv und mit viel Geduld erfolgt. Richtig ist, dass konsequent nur noch über die Selbstverbuchungsautomaten gebucht werden muss, da ansonsten die Diebstahlsicherung nicht funktioniert.

      Mit freundlichen Grüßen
      Detlev Lehmann
      Verwaltungsleiter der Stadtbibliothek

  6. Marie-Luise Roters schreibt:

    Sehr geehrter Herr Lehmann,
    ich verstehe die Menschen so, dass sie die Bibliothek gerne nutzen und letztendlich mit ihren Hinweisen die Qualität der Bibliotheken verbessern möchten.
    Insofern wünsche ich mir eine freundlichere Ansprache und nicht gleich eine nicht sehr nette Abweisung.

  7. Stefanie schreibt:

    Mein allererster optischer Eindruck der neuen Stadtbibliothek war positiv – hell, weitläufig, modern.

    Leider musste ich jedoch inzwischen feststellen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.

    Es fehlt ein ordentliches Leitsystem. Es fehlt ein Überblick über den Biblioitheksaufbau am Eingang – was finde ich im Ergeschoss, was im 1. Stock usw. Wo findet man welche Sach-/Interessengebiete/Themen? Wo stehen welche Signaturkürzel? Ich habe mich schon krumm gesucht …….. logisch ist das Ganze nämlich leider nicht aufgebaut.
    Sucht man einen Film, dann beginnt Buchstabe A in einer Regalreihe etwas hinter dem Anmeldetisch, und führt alphabetisch tiefer in’s Gebäude. Dann endet die Regalreihe, mitten im Alphabet. Und man fragt sich – wo geht jetzt der nächste Buchstabe weiter? Man läuft um die Regalreihe herum, nein – ganze andere Themengebiete. Man sucht in immer weiteren Kreisen – bis man die Filme ab Mitte des Alphabets weiter vorne im Gebäude findet – völlig unlogisch, und ohne jeden Hinweis, dass die alphabetische Reihe hier fortgesetzt wird – räumlich kommt das alphabetische Ende vor dem Anfang…., in einer anderen Regalreihe.
    Die Auskunft, die man wirklich öfter mal bräuchte, habe ich erst nach mehreren Besuchen entdeckt – ganz versteckt um die Ecke in der Nähe des Eingangsschalters – anstatt zentral und für den suchenden Nutzer direkt auffindbar.
    Heute wollte ich zwei Bücher ausleihen, auf die ich schon seit Monaten warte, die aber immer ausgeliehen und bereits vorgemerkt waren. Gestern Abend sah ich zu meiner Freude im Online-Katalog, dass sie den Vermerk „heute zurückgebucht“ hatten. Bestellung nicht möglich. Heute Mittag direkt in die Zentralbibliothek, am Signatur-Standort nachgesehen – Bücher nicht da. Naja, gestern erst zurückgebucht – vielleicht sind sie noch auf den Bücherwagen vorne am Eingang. Nichts. Vielleicht schon wieder ausgeliehen? Im OPAC nachgesehen – die Bücher sind vor Ort ausleihbar. Aber wo sind sie? Zufällig fand mein Mann sie – im Regal „Neuerwerbungen“!!?? Bücher, die schon mindestens so lange verfügbar sind, wie ich sie beobachte – seit Monaten!

    Die neue Bibliothek mag schön sein – organisatorisch und logistisch ist sie katastrophal. Ich wünsche mir ja beinahe die altmodischen engen Regalreihen der alten Stadtbücherei zurück – ordentlicher Standortkatalog, ordentliche Nutzerführung, logische Anordnung der Sachgebiete, ansprechbare Mitarbeiter.
    So nutzerunfreundlich, wie die neue Zentralbibliothek aufgebaut ist, verdirbt sie mir leider wirklich die Freude am Bibliotheksbesuch.

    • Mareike Althöfer schreibt:

      Sehr geehrte Stefanie,
      Vielen Dank für den Kommentar, schade, dass Sie die Zentralbibliothek nutzerunfreundlich finden. Schade finde ich aber auch, dass Sie Ihren Kommentar ohne vollständigen Namen geschrieben habe, so wie es die Netiquette eigentlich wünscht. Dort steht: “ Es gelten dieselben Regeln wie bei einem „richtigen“ Gespräch“ – also erkennt man den / die Gegenüber.

      Gerne gehe ich aber trotzdem auf ihre Anmerkungen ein:

      Leitsystem
      In der Tat gibt es keinen großen, zentralen Übersichtsplan im Eingangsbereich. Jedoch finden Sie Lagepläne der Zentralbibliothek an vielen Orten: Sie hängen an verschiedenen Stellen des Hauses (jeweils für das Geschoss), sind im OPAC hinterlegt (bei den Besitznachweisen als „Wegweiser“) und liegen als Handzettel an allen Servicetheken aus.
      Dazu sind alle Regale aussagekräftig beschriftet.

      Sortierung Spielfilme
      Bei der Sortierung wurde eine alphabetische im Uhrzeigersinn gewählt. Durch die Bebauung musste daher leider ein Cut mitten im Alphabet bei den DVDs gemacht werden. Das Team der Zentralbibliothek wird sich aber Gedanken darüber machen, wie man einen kleinen Hinweis dort anbringen könnte, dass es gegenüber weitergeht.

      Auskunft
      An verschiedenen zentralen Stellen bekommen Sie Hilfe bei Fragen. Am Eingangsbereich finden Sie die Service-Theke, bei den DVDs (mittig in der Bibliothek) finden Sie die Anmeldung und im oberen Geschoss finden Sie ganz zentral die Fachinformation. So wie Sie es beschreiben sind Sie an der Auskunft der Kinderbibliothek gelandet, die zentral in dem Bereich der Kinderbibliothek zu finden ist. Auch hier helfen die Kolleginnen und Kollegen der Stadtbibliothek immer gerne weiter oder verweisen auf die anderen Service/Auskunftstellen in der Bibliothek.

      Regal „Neuerwerbungen“
      Jeder definiert „neu“ anders. Die Stadtbibliothek definiert „neu“, was im laufenden Jahr angeschafft wird. So kann es halt passieren, dass ein Buch, was auch schon ausgeliehen war, trotzdem dort landet, da es im aktuellen Jahr eingearbeitet wurde.
      Dazu gab es bis jetzt nur positive Reaktionen von vielen Kundinnen und Kunden.

      Mit freundlichen Grüßen
      Mareike Althöfer
      Leiterin der Zentralbibliothek

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